TMC Strategy
Nach dem Aus des österreichischen Media Servers entsteht nun unter dem Namen TMC Strategy ein neues Crossmedia-Forschungsprojekt, das der heimischen Werbebranche eine verlässliche und moderne Planungsgrundlage bieten soll.
TMC Strategy
Nach dem Aus des österreichischen Media Servers entsteht nun unter dem Namen TMC Strategy ein neues Crossmedia-Forschungsprojekt, das der heimischen Werbebranche eine verlässliche und moderne Planungsgrundlage bieten soll.
Initiiert und geführt wird die Studie von Markus Hartl, langjähriges Mitglied der Technischen Kommission des Media Servers und Geschäftsführer von TMC – The Media Consultants.
„Mit TMC Strategy schaffen wir eine praxisnahe, methodisch fundierte und auf aktuelle Marktbedürfnisse zugeschnittene Lösung für Crossmedia-Analyse und -Planung“, erklärt Hartl.
Die Studie baut auf den Erfolgen und Erfahrungen des Media Servers auf und verfolgt konsequent das Ziel, Mediennutzung über Gattungsgrenzen hinweg vergleichbar und planbar zu machen.
🔁 Von der Legacy zur Innovation
Die Idee zum Media Server entstand 2008, es folgten viele Gesprächsrunden in Arbeitsgruppen. 2012 wurde der Media Servers als Verein gegründet und war ein ambitioniertes Gemeinschaftsprojekt der wichtigsten Marktteilnehmer aus TV, Radio, Print, Plakat, Digital und Agenturen. Ziel war es, eine einheitliche Datenbasis für crossmediale Kampagnenplanung zu schaffen. Die letzte Ausgabe, des Media Servers 3.0, wurde 2022 veröffentlicht.
TMC Strategy setzt genau dort an: Die neue Studie wurde aus den methodischen Grundlagen des Media Servers abgeleitet, jedoch flexibler, schlanker und praxisnäher konzipiert. Der Fokus liegt auf einer schnellen crossmedialen Vergleichbarkeit von 85 unterschiedlichen Nutzergruppen. Konsequent orientiert an den Anforderungen 2025 der österreichischen Medienlandschaft.
📊 10 Medienkategorien für ein umfassendes Bild der Mediennutzung
Im Zentrum von TMC Strategy steht eine umfassende Abbildung der Mediennutzung entlang zehn klar definierter Medienkategorien. Diese wurden auf Basis aktueller Marktgegebenheiten und Medienrealität entwickelt und bieten eine vollständigere Sichtweise als herkömmliche Studienmodelle die meist nur einen Teil der Mediennutzung abbilden. Die Kategorien sind:
- Analoge Outdoor-Werbeformen (wie z.B. Plakate, Citylights)
- Analoge Indoor-Werbeformen (Plakate in Schulen, Unis)
- Digitale Indoor-Screens (Einkaufszentren, Bahnhof, Retail)
- Digitale Outdoor-Screens (Einkaufsstraßen, Videowalls)
- Kleinformatige Werbung (Gratispostkarten)
- Digitale Medienangebote (Websites, Suchmaschinen, Mailanbieter)
- Audio-Angebote (UKW, DAB+, Podcasts, Webradio, Spotify)
- Print-Produkte (Zeitungen, Magazine, Folder)
- Bewegtbild (TV, Mediatheken, Streamingangebote)
- Social Media (Plattformen wie Instagram, TikTok, YouTube etc.)
Diese Systematik ermöglicht eine kanalübergreifende Vergleichbarkeit der Nutzung, eine klare Verortung von Formaten und eine saubere Grundlage für integrierte Kommunikationsstrategien.
Mehr Infos: › TMC Strategy 2025 Info